Kirchspiel Großschwabhausen

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Lebendiger Adventskalender 2016

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Der "Lebendige Adventkalender" ist mittlerweile zu einer guten und schönen Tradition in dieser Region geworden.

Und auch im diesem Jahr wird es in unseren Dörfern den „Lebendigen Adventskalender" wieder geben.


Jeden Abend 18.00 Uhr beim Abendläuten in der Adventszeit öffnet sich ein Hoftor, ein Gartentor oder es finden sich einfach unter einem Carport ein paar Menschen ein.
Sie haben gehört oder gelesen, wo sich der „lebendige Adventskalender“ an diesem Tag öffnet. Und nun beginnt ein kleines Programm: Ein Lied, eine Geschichte, ein Gebet.
Und dann gibt es noch eine Tasse Tee und Plätzchen. Man begegnet sich und spricht ein wenig miteinander. Nach 15-20 Minuten kann man sich verabschieden und hat ein
klein wenig Advent erlebt. Wer möchte von Ihnen an einem Tag Gastgeber sein? Sie können sich auch mit einem Nachbarn zusammenschließen. Es gibt Hilfen für alle Dinge.
Seien sie alle herzlich eingeladen, zu einem geöffneten „Adventstürchen“ zu kommen.
Bitte melden Sie sich bei Familie Rothe in Großschwabhausen (Tel. 036454/59507) bzw. bei Pastorin Anne Brisgen im Pfarramt Großschwabhausen (036454/50257).

Anmelden ist auch möglich im Internet in einem Doolde-Kalender unter folgendem Link: http://doodle.com/poll/eqstga42s9te97yf

Hier einfach den Namen und Ort eintragen, den gewünschten Termin anklicken und zum Schluß den Speicherknopf drücken - das funktioniert einfach und schnell.

Wem die genannten Gastgeber nicht bekannt sind, erkundigt sich gern wegen der Adresse für den jeweiligen Abend Pastorin Anne Brisgen im Pfarramt
Großschwabhausen (036454/50257)
oder bei Fam. Rothe (Tel. 036454/59507).

 

Euch und Ihnen allen wünschen die Gastgeber schon jetzt eine besinnliche Adventzeit und lebendige Begegnungen in unseren Orten!


 

Gemeindebrief November-Dezember 2016

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Liebe Gemeindeglieder in
Großschwabhausen und Isserstedt, Kleinschwabhausen, Döbritschen, Vollradisroda, Münchenroda,
Remderoda, Kötschau und Hohlstedt,

es ist diese Zwischenzeit … zwischen Ende und Anfang …
es ist das Ende des Kirchenjahres und wir gedenken derer, die in diesem Jahr in Gottes
Ewigkeit eingegangen sind und auch derer, die wir schon ganz lange vermissen und deren
Spuren durch unser Leben immer noch vorhanden sind und andererseits ist es der Anfang
des neuen Kirchenjahres, Advent, ein Neubeginn, ein Besinnen auf das, was sich für uns
immer wieder neu ereignet, wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen. Beide Zeiten, Ende
und Anfang, sind gut mit dem Symbol WEG in Verbindung zu bringen. Es sind Wege, die wir
gehen, echte Wege und gedankliche Wege. Wir bewegen uns und wir lassen uns bewegen.
Dietrich Bonhoeffer sagt es so: „Mit Gott tritt man nicht auf der Stelle, sondern man
beschreitet einen Weg. Es geht voran oder man ist nicht mit Gott. Gott kennt den ganzen
Weg. Wir wissen nur den nächsten Schritt und das letzte Ziel. Es gibt kein Stehenbleiben.
Jeden Tag, jede Stunde geht es weiter. Wer seinen Fuß auf diesen Weg gesetzt hat,
dessen Leben ist eine Wanderschaft geworden. So wird es deutlich, dass das Evangelium und
der Glaube nicht eine zeitlose Idee, sondern ein Handeln Gottes und des Menschen in der
Geschichte ist.“ Gott ist ein Teil unseres Weges, denn er geht die Wege unseres Lebens mit
uns. Er ist da, wenn wir Abschied nehmen und er ist da, wenn wir neu beginnen. In Jesus
Christus wird Gott Mensch werden, das werden wir gemeinsam feiern und uns auf dieses
Geheimnis einlassen … und gleichzeitig wissen wir auch: Jesus hat uns zugesprochen: ich bin
der Weg … er ist unser Weg durch alle Zeiten hindurch. An ihn halten wir uns, er:
Gott mitten unter uns.

Herzlich, Ihre Pastorin Anne Brisgen.

 


Den aktuellen Gemeindebrief November-Dezember 2016 finden Sie hier!


 

Nach dem Fest ist vor dem Fest

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Der Jubiläumsumzug in Großschwabhausen

Das war ein großes Fest für das Dorf Großschwabhausen: Viele Besucher kamen. Extra für den Umzug am Samstag hörte der Regen auf. Am Sonntag gab es strahlenden Sonnenschein mit einem  Gottesdienst im Freien, vielen Gästen im Dorf, vielen Attraktionen, Musik, Spiel, Begegnungen und durchweg freundlichen Menschen. Nun ist das Fest vorbei, der Alltag läuft wieder, hinter uns liegt eine schöne Erinnerung. Vor uns aber auch die Sehnsucht nach Erholung von den Strapazen und die alltägliche Arbeit. Aber schon stehen die nächsten Feste an: Kirmes, Schulanfang, mancherlei Geburtstage, Erntedankfest. Wieder Vorbereitung, Überlegungen, Organisieren, nichts vergessen. Hoffentlich wird das nächste Fest gut. Wir brauchen diesen Wechsel zwischen Arbeit und Feiern. Deshalb hat Gott in seiner Schöpfungsordnung den siebenten Tag „erfunden“, den Tag der Ruhe und des Festes, der Begegnung mit ihm und unseren Mitmenschen. Aber irgendwann hört das mit den Festen einmal auf, da ist „nach dem Fest“ eben nicht mehr „Vor dem Fest“. Ich persönlich werde mit meiner Frau das Erntedankfest hier nicht mehr als aktiver Pfarrer erleben. Da wird mein Ruhestand gerade 4 Tage alt sein. Ob das ein Fest wird? Vielleicht sitzen wir in der neuen Wohnung auf Kartons und müssen noch alles sortieren. Wir freuen uns auf den Ruhestand und sind dankbar für alles, was wir in den 5 ½ Jahren hier erleben durften. Wie vielen wunderbaren Menschen sind wir begegnet, wie viel erfüllte Zeit haben wir erlebt! Ein herzliches Dankeschön allen, die uns das Leben hier so lebenswert gemacht haben! Auch manches Schwere erlebten wir. Wir mussten Abschied nehmen von Menschen, die uns wichtig geworden waren, haben die Trauer anderer erlebt und standen manchmal ratlos davor. Mit verkehrten Worten und versäumten Gelegenheiten  haben wir und besonders ich als Pfarrer Menschen enttäuscht. Das tut mir leid, und ich bitte um Vergebung. Dennoch überwiegt die Dankbarkeit für diese Jahre, die vielen Feste, die Begegnungen, die Arbeit, die wir gemeinsam mit vielen von Ihnen tun durften und die Lieben, die wir erfahren haben. Noch haben wir drei Monate Zeit hier in diesen Dörfern. Wir freuen uns auf die Feste, die wir noch gemeinsam erleben werden und auch auf die Arbeit dazwischen. Eins aber steht fest:  Das große Fest am Ende aller irdischen Zeit, das hat Gott schon bereit für uns. Darauf wollen wir uns in dieser Zeit vorbereiten und dafür arbeiten – ganz egal ob mit alten Pfarrersleuten oder mit einer neuen Pfarrerin.

 

Seien Sie von Herzen Gott befohlen
Ihre Pfarrersleute Klaus und Karla Bergmann

 

Bild und Bibel

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Die Holzplastik aus der Isserstedter Kirche

Wer in das Bauernkriegsmuseum nach Mühlhausen kommt, stößt gleich im Eingangsteil der Ausstellung  auf eine Holzplastik aus dem 15. Jahrhundert. Maria, die den toten Jesus auf dem Schoß trägt. Und wer den Ort Isserstedt kennt, ist erstaunt, wenn er liest, dass diese Plastik aus der Kirche Isserstedt stammt.

Irgendwann hat die Kirchgemeinde diese Plastik an das Museum in Eisenach abgegeben. Passte sie nicht mehr in die  umgestaltete Kirche?  Oder war  es die  Maria, die in einerevangelischen Kirche zu sehr im Vordergrund stand? Es lohnt sich, heute einmal wieder neu über die Aussage dieser großartigen Arbeit nachzusinnen.

In Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 soll uns in diesem Jahr das Thema „Bild und Bibel“ beschäftigen. Jeden Monat gibt es in einer Kirche unseres Kirchenkreises einen Gottesdienst zu einem besonderen Bild. Am Sonntag nach Ostern, dem 12. April,  wird im Gottesdienst in Isserstedt um 10.00 Uhr diese Plastik betrachtet werden. Freuen Sie sich auf alle Gottesdienste und Veranstaltungen im Vorfeld und dann zum großen Osterfest.

Eine gute besinnliche Zeit wünscht Ihnen bis dahin

Ihr Pfarrer

Klaus Bergman

 

Termine

Freitag, 2.12. 19:00 Uhr
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Junge Gemeinde in Großschwabhausen
Pfarrhaus Großschwabhausen
Sonntag, 4.12. 16:00 Uhr
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Chorissimo in der Kirche Großschwabhausen (Konzert)
Montag, 5.12. 20:00 Uhr
»
Posaunenchor in Isserstedt
Pfarrhaus Isserstedt
Donnerstag, 8.12. 15:00 Uhr
»
Seniorenkreis Großschwabhausen
Pfarrhaus Großschwabhausen
Freitag, 9.12. 18:00 Uhr
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Projektstart "Kirchenchor", Pfarrhaus Großschwabhausen
Großschwabhausen

Gottesdienste in dieser Woche

Sonntag, 4.12. 09:00 Uhr
Adventsgottesdienst in Kleinschwabhausen
Sonntag, 4.12. 10:30 Uhr
Adventsgottesdienst in Döbritschen